Ágnes Vass
Flötistin

Yoga
MEin WEG ZUM YOga
Schon mit zehn Jahren hatte ich meinen ersten Kontakt mit Yoga – doch eine regelmäßige Praxis entwickelte sich erst viele Jahre später. An einem gewöhnlichen Tag in Bremerhaven nahm ich spontan an einer Yoga-Stunde im Park teil. Die Wirkung war für mich überraschend deutlich: Mein Körper fühlte sich aktiviert und zugleich ruhiger an, mein Kopf wurde ruhiger und meine Aufmerksamkeit gebündelt. Auf dem Heimweg spürte ich eine besondere Leichtigkeit – und das Gefühl, eine Praxis entdeckt zu haben, die mich nachhaltig begleiten würde.
In den folgenden Jahren beschäftigte ich mich zunehmend intensiver mit der Praxis. Die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Atem und Aufmerksamkeit wurden für mich schnell deutlich erfahrbar. Bereits nach kurzer Zeit bemerkte ich mehr Stabilität, Beweglichkeit und eine differenziertere Körperwahrnehmung – Aspekte, die auch für meine Arbeit als Musikerin von großer Bedeutung sind.
Wie die Musik ist Yoga für mich zu einem langfristigen Begleiter geworden. Die regelmäßige Praxis unterstützt mich dabei, Konzentration, Ausgleich und innere Ruhe zu entwickeln und mit Anforderungen differenzierter umzugehen.
2022 begann ich eine mehrjährige Ausbildung zur zertifizierten Ashtanga-Vinyasa-Yogalehrerin (RYT 500, Yoga Alliance). Die 200h-Grundausbildung absolvierte ich 2023 im YOMA Studio in Bremen, gefolgt von einer weiterführenden 300h-Ausbildung bei Anna Rossow in Hamburg, die ich 2025 abschloss.
2025 gründete ich BodyMindMusicLab, ein Format, in dem ich meine Erfahrung als Musikerin mit Körperarbeit, Atemarbeit und Aufmerksamkeitsmethoden verbinde. Im Zentrum steht die Frage, wie eine verfeinerte Körperwahrnehmung und ein reguliertes Nervensystem Konzentration, Koordination und künstlerischen Ausdruck unterstützen können. Ziel ist es, nachhaltige Strategien zu entwickeln, die Leistungsfähigkeit und Freude am Musizieren stärken und langfristig Gesundheit und Motivation unterstützen.
Heute verbinde ich meine Tätigkeit als Musikerin, Pädagogin und Yogalehrerin in einem integrativen Ansatz, der Körper, Atem und Wahrnehmung als Grundlage für differenzierte und belastbare Performance versteht.